THE TALKING HEADS - STOP MAKING SENSE (OmU)


FSK: keine Angabe Jahre
Genre: -
Dauer: 90 Minuten

Als Absolventen der "Rhode Island School of Design" hatten sich Byrne, Chris Frantz (Schlagzeug) und Tina Weymouth (Bass) kennengelernt. Gitarrist Jerry Harrison absolvierte die "Harvard's Architectural School". So ist es kein Wunder, daß bei der Band die visuellen Aspekte eines Konzertes besondere Bedeutung haben. Die großartigen Talente der "Talking Heads" machen ihre Bühnenshows zum besten, was der Rock in diesen Jahren zu bieten hatte. Das Musikmagazin "Sounds" jubelte: "Ihre Show und ihre Musik, kombiniert mit dem Talent eines Jonathan Demme, machten "Stop Making Sense" "zum besten Musikfilm, der je das Licht der Leinwand erblickt hat". Szene aus "Stop Making Sense" | Bild: BR/Stop Making Sense Demme verzichtete auf die übliche Videoästhetik der rasanten Schnitte, auf die sonst obligatorischen Aufnahmen von Zuschauerreaktionen und die zur Regel gewordenen Backstage-Interviews. Er konzentrierte sich darauf, das Publikum in den Kinosesseln zu faszinieren. Und das ist ihm perfekt gelungen. "Stop Making Sense" wurde im "Pantages"-Theater in Hollywood aufgenommen. Mit sechs feststehenden und einer Handkamera drehte Demme riesige Mengen Material. Um auch wirklich jeden Aspekt bei den Dreharbeiten im Griff zu haben, setzte er ein zusätzliches Team von Videoassistenten ein. Zum ersten Mal wurde bei einem Musikfilm die digitale Ton-Aufnahme-Technik angewandt. So ist ein Werk entstanden, dessen Gesamtresultat größer als die Summe seiner Teile ist.