zum Holocaust Gedenktag - EIN STUMMER HUND WILL ICH NICHT SEIN! - Eintritt für Schüler frei


FSK: ab 12 Jahre
Genre: Dokumentarfilm
Dauer: 99 Minuten

Dieser Kinofilm folgt dem Schicksal des katholischen Priesters Korbinian Aigner, der wegen seines Widerstandes gegen die Nazis 1941 ins KZ Dachau kam und dort im gefürchteten „Kräutergarten“ zur Arbeit gezwungen wurde. Unter unmenschlichen Bedingungen wurden in diesem wichtigsten Arbeitskommando des Konzentrationslagers Dachau nach biologisch-dynamischen Methoden Kräuter und Gewürze angebaut – zur „Gesundung des deutschen Volkskörpers“, mit der gleichzeitigen Zielsetzung von „Vernichtung durch Arbeit“. Trotz der schweren Zwangsarbeit gelang es Korbinian Aigner, zwischen den Baracken des KZ unter Lebensgefahr neue Apfelsorten zu züchten und die Setzlinge aus dem Lager zu schmuggeln – für ihn eine Möglichkeit, dem tödlichen Abgrund neues Leben entgegenzusetzen. Dem geistigen Prinzip von Korbinian Aigner folgend, lassen wir in dem Film weitere Menschen zu Wort kommen, die im übertragenen Sinne Bäume des Lebens pflanzen – überlebende Zeitzeugen wie Aigners ehemaliger Ministrant Helmut Hörger, der 100- jährige Holocaust-Überlebende Nick Hope, Nachfahren wie der bekannte österreichische Musiker Harri Stojka, dessen Großvater im „Kräutergarten“ zu Tode geschunden wurde, deutsche und israelische Jugendliche und andere Mitmenschen, die aktive Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit leisten.